Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Hilfe zu den häufigsten Fragen rund um Themen wie Wärmepumpentechnik, die Installation, unseren Service und weiteres.
Eine Wärmepumpe ist ein Heizsystem, das Umweltenergie aus Luft, Erde oder Wasser nutzt, um Gebäude zu beheizen und Warmwasser zu erzeugen – ganz ohne fossile Brennstoffe.
Über einen geschlossenen Kreislauf wird Umweltwärme aufgenommen, auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und an das Heizsystem abgegeben. Dafür wird lediglich Strom benötigt.
Ja. Wärmepumpen können ein Gebäude allein beheizen und mit Warmwasser versorgen – auch im Winter.
Viele Wärmepumpen können im Sommer aktiv oder passiv kühlen, z. B. über Fußboden- oder Wandflächen.2. Arten von Wärmepumpen
Das hängt u. a. ab von:
- Gebäudegröße & Dämmstandard
- Heizsystem (Fußbodenheizung / Heizkörper)
- Grundstück & Genehmigungen
- Budget & Fördermöglichkeiten
Sie nutzt Grundwasser als Wärmequelle.
Vorteile:
- höchste Effizienz aller Systeme
- sehr niedrige Betriebskosten
- Hinweis: Genehmigungspflichtig und standortabhängig.
Sie nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme.
Vorteile:
- sehr hohe Effizienz
- konstante Leistung über das Jahr
- besonders langlebig
Sie nutzt die Außenluft als Wärmequelle.
Vorteile:
- vergleichsweise geringe Investitionskosten
- schnelle Installation
- ideal für Neubau und Sanierung
Die wichtigsten Typen sind:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe (Luftwärme)
- Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme)
- Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasser)
Optimal sind 30–40 °C, moderne Systeme arbeiten jedoch auch effizient bei höheren Temperaturen.
Nein. Oft reichen:
- größere oder zusätzliche Heizkörper
- hydraulischer Abgleich
- intelligente Regelung
In vielen Fällen ja. Entscheidend sind:
- ausreichende Heizflächen
- möglichst niedrige Vorlauftemperaturen
- ggf. kleinere Anpassungen an Heizkörpern
Nein. Wärmepumpen eignen sich auch sehr gut für Bestandsgebäude, wenn sie richtig geplant werden.
Ja. Besonders in Kombination mit Ökostrom oder Photovoltaik arbeiten Wärmepumpen nahezu CO₂-neutral.
Ein Einfamilienhaus benötigt je nach Größe und Standard meist 3.000–6.000 kWh Strom pro Jahr.
Wärmepumpen erzeugen aus 1 kWh Strom 3–5 kWh Heizenergie. Diese Effizienz wird als Jahresarbeitszahl (JAZ) angegeben.
Durch niedrige Betriebskosten und steigende Energiepreise lohnt sich eine Wärmepumpe häufig schon ab dem ersten Jahr.
Für den Heizungstausch sind aktuell staatliche Förderungen von bis zu 70 % möglich.Wir unterstützen bei Beratung und Antragstellung.
Die Kosten liegen je nach System und Gebäude etwa bei:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: ca. 18.000–30.000 €
- Erdwärmepumpe: ca. 25.000–45.000 €
Ein Speicher kann den Eigenverbrauch erhöhen – besonders in Verbindung mit intelligenter Steuerung.
Ja. Viele Anbieter bieten vergünstigte Wärmepumpenstromtarife an.
Ja. Die Kombination erhöht den Eigenverbrauch und senkt die laufenden Kosten deutlich.
Ja. Temperaturen, Zeitprogramme und Verbrauch lassen sich bequem per App steuern und auswerten.
Unsere eigene Steuerung ermöglicht:
- höhere Effizienz
- optimierte Nutzung von PV-Strom
- einfache Bedienung
- bessere Anpassung an den Alltag
Über eine Regelung, die Temperatur, Zeitprogramme, Warmwasserbedarf und Energiequellen intelligent kombiniert.
Die Lebensdauer liegt in der Regel bei 20–25 Jahren.
- Außeneinheit: etwa wie ein kleiner Kühlschrank
- Inneneinheit: ca. 1–2 m²
Moderne Geräte sind sehr leise. Außeneinheiten liegen meist unter 40 dB.
Wir bieten:
- individuelle Planung
- Fördermittelservice
- fachgerechte Installation
- eigene Steuerung
- Wartung & Service
Ja, aber der Aufwand ist gering. Eine jährliche Wartung ist meist ausreichend.
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: 2–5 Tage
- Erdwärmepumpe: 1–2 Wochen
Ohne Strom steht die Anlage still. Optional sind Speicher- oder Notstromlösungen möglich.
Ja. Moderne Anlagen arbeiten zuverlässig bis –20 °C.