Welche Wärmepumpe ist die beste?

Oder viel mehr: die beste für mein Zuhause?

Eine Wärmepumpe ist ein Heizsystem, das für Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit und Effizienz steht. Nun fragt man sich: welche ist die beste Wärmepumpe? Die folgende Seite hilft hierbei weiter.

 

In zwei Worten: Effizienz und Zufriedenheit

Die beste Wärmepumpe vereint höchste Effizienz sowie die Bedürfnisse ihrer Nutzer, also der Bewohner. Effizienz bedeutet einzig und allein, dass sie eine hohe Jahresarbeitszahl vorweist. Der COP-Wert der Wärmepumpe ist zwar ebenfalls interessant, zeigt jedoch nur die Momentaufnahme eines Zustandes der Wärmepumpe und sollte keinesfalls allein als Kriterium genommen werden. Deshalb ist es hier wichtig, das Projekt (also den Neu-/ Umbau) genau zu betrachten.
Zufriedenheit umfasst hingegen wesentlich mehr: das Heizsystem sollte sich idealerweise so in den Haushalt integrieren, dass es alle Ansprüchen seiner Nutzer sinnvoll erfüllt.

 

Die beste Wärmepumpe: Zuerst Effizienz…

Die richtige Dimensionierung, die Heizungsart und die Auswahl der richtigen Komponenten sind die Grundlage für eine hohe Wärmepumpen-Jahresarbeitszahl. Die Leistungswerte sollten weder zu niedrig noch zu hoch sein, denn bei zu geringer Leistung sind die Zimmertemperaturen im Ernstfall zu gering, bei zu hoher leidet wiederum die Effizienz der Wärmepumpe. Gleiches gilt für den Wasserspeicher: ist er zu klein, wird am Ende kalt geduscht, ist er zu groß, sinkt die Effizienz. Und auch die beste Art (Luft, Erde oder Wasser) kann je nach Projekt unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich ist Erdwärme (Sole-Wasser) zwar am besten, denn die Effizienz ist hier die höchste und das System weder hör- noch sichtbar. Ist der Garten allerdings zu klein oder die Umbaumaßnahmen nur gering, ist Luftwärme (Luft-Wasser) die bessere Alternative. Die Quelle Wasser (Wasser-Wasser) ist meist nur für Großprojekte zu empfehlen, denn die Anforderungen sind hier wesentlich komplizierter, die Kosten dadurch ebenfalls. Und natürlich entscheidet auch die Auswahl der Komponenten über die Effizienz der Wärmepumpe. Hier bestimmen Qualität und das Zusammenspiel im Gesamtsystem über die richtige Wahl.

 

 …und dann Zufriedenheit

Für die Zufriedenheit mit der zukünftigen Wärmpepumpe zählen vor allem persönliche Faktoren: Welche Eigenschaften haben Heizsystem und Komponenten, worauf lege ich Wert? Hier einige Beispiele:

Heizverhalten:
Ist das Heizbedürfnis oder Duschverhalten höher? Soll hier anders dimensioniert werden, damit auch nach ausgiebigen Badeeinheiten noch genug Warmwasser vorhanden ist?

Lautstärke:
Verdichter und Ventilatoren erreichen auch höhere Geräuschemissionen. Kann dem vorgebeugt werden? Sollen sie schallisoliert werden oder an einem Platz weit weg vom Wohn- und Schlafbereich platziert werden (zum Beispiel ein im Garten liegender Schacht)?

Zukunft & Unabhängigkeit:
Ist mir Flexibilität wichtig? Möchte ich in Zukunft oder gar schon jetzt andere Heizsysteme neben der Wärmepumpe integrieren? Nur der richtige Speicher erfüllt diese Anforderungen.
Möchte ich meine Unabhängigkeit erhöhen und zukünftig Photovoltaik einbinden?

Bedienung & Flexibilität:
Möchte ich die Zimmer Individuell temperieren oder gar mit dem Handy steuern? Eine Einzelraumregelung oder Smart Home sind hierbei besonders empfehlenswert. Welche Benutzeroberfläche ist meine richtige: Analog oder digital fest eingebunden oder Online?

Und noch weitere Punkte wie Service-Erreichbarkeit, eine hochwertige Verarbeitung der Komponenten und das Aussehen des Systems sind ebenfalls Faktoren, die für die richtige Wärmepumpe eine Rolle spielen können.

 

Fazit: Aufmerksame Planung führt zum Erfolg

Die beste Wärmepumpe steht nicht nur für Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit und Effizienz, sondern auch für Komfort und Individualität. Erst wenn alle persönlichen Ansprüche erfüllt sind, ist die neue Wärmepumpe die richtige.