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Ideale Bedingungen für uns, es einmal mit einer Schneeschuhbegehung des Brockens zu versuchen. So
brachen wir am zeitigen Morgen von Schierke auf, um über den Glashüttenweg den Brockengipfel von seiner Ostseite her anzugehen. Ca. 2 Meter hoher Pulverschnee sorgte für abenteuerliche Bedingungen und liess uns
trotz Schneeschuhen fast bis zum Knie im Schnee versinken. Das machte das Wandern recht schwer, aber dafür waren wir völlig alleine in den Wäldern unterwegs und fanden nichts ausser ein paar Tierspuren. Die
Orientierung funktionierte über GPS (mit integrierter Karte), welches uns unter dem hohen Schnee die Anwesenheit und den Verlauf des Wanderweges verriet. Aufpassen mussten wir aber vor tiefverschneiten Bäumen, da
diese unter dem Schnee Hohlräume bildeten und ein metertiefes Einsinken verursachten. Am Gipfel angekommen, erwarteten uns dichter Nebel und eisige Windböen, was zwar die Fernsicht behinderte, aber dafür eine
phantastische Eis- und Schneelandschaft erzeugte. Weitere Tage unseres winterlichen Harzaufenthalts nutzten wir für Skitouren in der Region von Schierke, Elend und Drei-Annen- Hohne.
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