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Sardinien - Westen

Last update: 10.07.2011

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Deutsche Zentrale für Globetrotter

Südlich von Sassari beginnt die Provinz der Planargia. Hauptort ist das mittelalterliche Bosa, wo der Temo sich seinen Weg durch dunkle Vulkantafeln gebahnt hat. Weiter südlich erhebt sich der Gebirgszug des Monte Ferru, der die Planargia gegen die Arborea begrenzt. Schier endlose Schafweiden und vereinzelte windzerzauste Korkeichen bestimmen dieses Gebiet. Am Südrand der basalten Hochebene liegt die Käsehochburg Macomer, welche von etlichen gut erhaltenen Nuraghen umgeben wird. Im zentralen Westen dehnt sich die Region der Aborea aus. In diesem von der Natur bevorzugten Gebiet fließt der wasserreiche Fiume Tirso, der bei Oristano im Meer mündet. In dessen Mündungsdelta hat sich eine weite fruchtbare Ebene ausgebildet und hier befindet

Sardinien

sich das landwirtschaftliche Zentrum Sardiniens. Touristisch ist diese Gegend Sardiniens noch kaum erschlossen, doch interessant sind die Reiskornstrände der Sinis-Halbinsel, gemütliche Fischerorte und etliche archäologische Stätten. Weiter in Richtung Süden wechselt man aus der fruchtbaren Tiefebene in die karge sonnendurchglühte Machia des Iglesiente-Gebirges. Die kahlen zerrissenen Felsengebiete sind extrem dünn besiedelt und liegen weit abseits des allgemeinen Besucherinteresses. Neben zahlreichen einsamen Buchten, Stränden und Steilküsten wird die Gegend bestimmt durch den früheren Abbau von Erzlagerstätten.

Felsgräber (Necropoli Anghelo Ruiu)

in den Gassen von Alghero und Bosa

gut erhaltene Nuraghe von Palmavera

Panorama-Küstenstraße

kreisende Gänsegeier

Cala Rupina

Kirche be Tharros

verlassene Bergbauanlagen an der Spiaggia- Piscinas

Wanderdünen und Strände an der Westküste

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