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Namenloshöhle:
Entlang des Golfo de Orosei zieht sich eine gewaltige Steilküste, durchsetzt mit Grotten und kleineren Traumbuchten. Einige der Grotten (meist vom Meer aus zugänglich) wie die Grotta del Blue Marino sind erschlossen und für den Besucherverkehr offiziell zugelassen. Andere versteckt liegende Grotten und Höhlen lassen sich mit einheimischen Führer erkunden. Aber, mit etwas Höhlenerfahrung vorrausgesetzt, ist es auch möglich selbstständig auf Erkundung zu gehen.
Nachdem wir entlang der Steilküste einige vermeindliche Höhlenzugänge erfolglos erkundet hatten, entdeckten wir nördlich der Gala di Luna einen schmalen Zugang in den Fels. Nach nur wenigen Metern Gang folgte
ein großer mit Tropfsteinen gefüllter Saal, von dem aus ein zweiter Zugang zum Meer führte.Weitere schmale Kriechgänge führten auch ins Felseninnere und ließen sich mehr oder weniger schwierig besteigen. Die Höhle
hatte gewaltige Dimensionen, doch der Höhepunkt war ein Loch in der Höhlendecke, wo die hereinscheinende Höhensonne für ca. 2 h alles in einem hellen Licht erstrahlen ließ.
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