Home
Klettern
Höhlen
Kanu
Trekking
Radtouren
4x4-Touren
Wintertouren
Gästebuch
Links
Sonstiges
Impressum

Sektion Guben

tibetfree02
Sardinien - Hoehlen/ Grotten

Last update: 10.07.2011

dzg_logo02

Deutsche Zentrale für Globetrotter

Sardinien besitzt vom Kalkstein über den Granit bis zum Basalt und Trachyt, alle vorkommenden Gesteinsarten und ist deshalb reich an verschiedenen geologischen Formationen. Die bekanntesten Gebirge bestehen jedoch aus Kalkstein- und Dolomitmassiven und sind mit Spalten, Schlucklöchern und abgrundtiefen Schluchten durchzogen. Unterirdisch verbergen sie ein weit verzweigtes Höhlenlabyrinth mit spektakulären Tropfsteinhöhlen, von denen bis heute nur ein Bruchteil entdeckt oder erforscht wurde. Zu diesen Gebieten gehören hauptsächlich die Barbagia, sowie das Supramonte im Herzen Sardiniens.

Sardinien

Grotta di San Giovanni: Von Domunovas führt eine kleine Straße mitten hinein in das Bergmassiv des Mont Marganai und Monte Linas. Dann erreicht man die etwa 1 km lange Tropfsteinhöhle, die früher sogar als Straßentunnel genutzt wurde. Nun ist sie gesperrt und kann zu Fuß besichtigt werden.
Wir parkten unser Auto direkt vor der Höhle und bepackt mit Stirnlampen und Fotoausrüstung begannen wir unsere Erkundungstour. Erst der ehemaligen Straße folgend, durchwanderten wir die Höhle in ihrer gesamten Länge und ließen uns von den gewaltigen Tropfsteinen verschiedenster Form begeistern. Völlig allein unterwegs nutzten wir anschließend die Möglichkeit, offizielle Pfade zu verlassen und erkundeten mehrere Seitengänge, soweit es die nicht mitgeführte Kletterausrüstung erlaubte.

Kalksteinmassiv bei Domunovas

Eingang zur Grotta di San Giovanni

verschiedene Tropfsteinformationen entlang des Hauptweges

unterwegs in den Seitengängen

Tropfsteinterassen

Stalagtiten an der Höhlendecke

wieder nach draußen

Namenloshöhle: Entlang des Golfo de Orosei zieht sich eine gewaltige Steilküste, durchsetzt mit Grotten und kleineren Traumbuchten. Einige der Grotten (meist vom Meer aus zugänglich) wie die Grotta del Blue Marino sind erschlossen und für den Besucherverkehr offiziell zugelassen. Andere versteckt liegende Grotten und Höhlen lassen sich mit einheimischen Führer erkunden. Aber, mit etwas Höhlenerfahrung vorrausgesetzt, ist es auch möglich selbstständig auf Erkundung zu gehen.
Nachdem wir entlang der Steilküste einige vermeindliche Höhlenzugänge erfolglos erkundet hatten, entdeckten wir nördlich der Gala di Luna einen schmalen Zugang in den Fels. Nach nur wenigen Metern Gang folgte ein großer mit Tropfsteinen gefüllter Saal, von dem aus ein zweiter Zugang zum Meer führte.Weitere schmale Kriechgänge führten auch ins Felseninnere und ließen sich mehr oder weniger schwierig besteigen. Die Höhle hatte gewaltige Dimensionen, doch der Höhepunkt war ein Loch in der Höhlendecke, wo die hereinscheinende Höhensonne für ca. 2 h alles in einem hellen Licht erstrahlen ließ.

verschiedene Höhlen in der Felswand

Lichtkegel der hereinscheinenden Morgensonne

zurück

Zugang zum riesigen Höhlensystem

verschiedene Tropfsteine an der Höhlendecke

unterwegs in verschiedenen Seitengängen

wieder draußen

weiter

[Home] [Klettern] [Höhlen] [Kanu] [Trekking] [Radtouren] [4x4-Touren] [Wintertouren] [Gästebuch] [Links] [Sonstiges] [Impressum]