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Sektion Guben

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Piton-de-Fournaise

Last update: 10.07.2011

Reunion

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Deutsche Zentrale für Globetrotter

Der Piton-de-Fournaise ist ein aktiver Vulkan und Reunions größte Attraktion. Die beiden Hauptkrater „Dolomieu“ und „Bory“ liegen dicht beieinander und erheben sich auf einem gewaltigen Vulkankegel aus einem erstarrten Lavasee heraus. Die Pausen zwischen zwei Ausbrüchen liegen derzeit bei ca. 17 Monaten und künden sich immer einige Zeit vorher an. Dann grummelt und raucht es im Berg und heiße Lava fließt aus Kratern und Spalten hervor. Explosionsartige Ausbrüche sind von diesem Vulkan nicht bekannt und dadurch zählt er mit zu den weniger gefährlichen. Ein Besuch dieser Vulkangegend lohnt sich allemal, denn die steilen hunderte Meter hohen Abbruchkanten, riesigen Lavaseen und besteigbaren Krater sind ein besonderes Erlebnis und hinterlassen nachhaltige Eindrücke.

zum Plaine des Remparts

Viehweiden als Weghindernis

Tengue

Wir begannen unseren Trekk in der Inselmitte von Bourg-Murat und stiegen aufwärts durch die endlosen Weideflächen des Plain-des-Palmiste (Hochebene). Hierbei mussten wir Einfriedungen durchqueren und etliche Weidezäune überklettern. Auf 2000 Meter Höhe änderte sich dann die Landschaft und wurde zusehends karger. Auf einem Felsgrad (2300 Höhenmeter) standen wir unvermittelt vor einer senkrechten und zweihundert Meter tiefen Abbruchkante und blickten auf gewaltige Lavaflächen. Die Landschaft wirkte auf uns sehr unnatürlich und erinnerte eher an ferne Planeten. Bis zum Erreichen des Vulkans mussten wir aber noch einige Lavaseen und Felswände durchklettern; vor uns lag die riesige Wüste Plain-de-Sables. In der Nähe der Berghütte Gite-de-Bellecombe stießen wir auf die letzte Felskante, welche als eine Caldera die aktiven Vulkankrater umschloss. Inmitten dieses eingeschlossenen Lavasees erhebt sich der größte Vulkankegel mit den beiden Hauptkratern. Der Anblick war für uns gewaltig.
Wir durchwanderten das Gebiet und kletterten über die bizarrsten Lavaformationen. Da gab es erstarrte Gasblasen, zusammengeschobene Wülste u.s.w. und wir hatten dabei immer das Gefühl, als wenn alles unter einem noch brodelt. Wir bestiegen den Hauptkegel, blickten in das Innere der tiefen Schlünde und übersprangen tiefe Risse im Gestein. Dann brachen wir auf, um am äußersten Südosten von Reunion die Küste zu erreichen. Auf dieser Strecke mit einer Dauer von 2 ½ Tagen erlebten wir die verschiedensten Vegetationszonen, körperliche Anstrengungen bis zur Erschöpfung und Wassernot. An der Küste angekommen, verbrachten wir die restlichen Tage mit Kurztrips an der Steilküste, gingen baden und genossen die gute kreolische Küche. 

Galdere de Fournaise

Foret de la Crete

Schraubenpalmen

Pfütze zur Trinkwassergewinnung

Lavaformationen

Plaine de Sables

Blick in den Krater

karge Lavavegedation

Übernachtung in der Lavawüste

Dschungelcamp

Abstieg zur Küste

Tropenpflanzen

geerntete Früchte

Gite de Basse Valley

am Strand unter Kokospalmen

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