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Nachdem wir die Gsainkundseen hinter uns gelassen hatten, hieĂź es fĂĽr uns bis auf 1700 Meter wieder abzusteigen. Der erste Ort auf unserem Abstieg war Sing-Gompa und bereits hier
merkten wir den touristischen Einfluß auf das Langtangtal. Die Lodges folgten nun in kurzen Abständen und das Angebot an Unterkünften wurde reichlicher. Bevor wir Sayabru erreichten, übernachteten wir bei
einer Bergbauernfamilie und erlebten mit den Leuten einen wunderschönen Abend. An den darauffolgenden Tagen besserte sich das Wetter wieder und machte das Trekken etwas leichter. Wir passierten Sayabru, überwanden
noch ein paar steile Abwärtsserpentinen und trafen auf den Langtang-Khola. Von nun an ging es wieder ständig bergauf und anfangs führte uns der Weg durch dichten Dschungel. In den Bäumen kreischten die Affen und
die Vegetation bezauberte uns mit den verschiedensten Pflanzen. Unangenehm war jedoch die tropische Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit. Als sich nach eineinhalb Tagen der Urwald lichtete, bekamen wir die ersten
schneebedeckten Gipfel des Langtangtals zu sehen. Die Landschaft wechselte nun in eine Art Steppe und des öfteren trafen wir schwer bepackte Trägerkarawanen. Zwischen dem Ort Langtang und Kyangching-Gompa säumten
zunehmen Manisteinmauern unseren Weg und oberhalb 3000 Meter trafen wir auch auf die ersten Yaks. In Kyangching-Gompa fanden wir eine gemütliche Lodge und nutzten die nächsten beiden Tage, mehrere Gipfel der
Umgebung zu besteigen. Die letzte Gipfeltour führte uns auf den Tsergo-Ri, wo wir abseits des klassischen Aufstiegs eine sehr schöne Kletterroute durchstiegen. Ein abendlicher Abstecher in die nahegelegene
Yakkäserei, wo wir leckeren Yakjoghurt bekamen, war dann unsere Belohnung für die anstrengenden Bergbesteigungen. Auf dem Rückweg durchwanderten wir in zwei Tagen noch einmal das ganze Tal, um von
Sayabru-Bensi aus mit dem Bus nach Kathmandu zurück zu fahren. Die nicht ganz ungefährliche Fahrt mit dem völlig überfüllten Bus, wurde zu einem echten Erlebnis. Mit einer Fahrzeit von acht Stunden,
Armeekontrollen, Reifenpannen und BeinaheabstĂĽrzen schafften wir die 40 Kilometer zurĂĽck nach Kathmandu.
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