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Sektion Guben

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Caukhel-Dara

Last update: 10.07.2011

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Deutsche Zentrale fĂŒr Globetrotter

Die Bergregionen sĂŒdlich von Kathmandu sind zwar nicht so bekannt, aber trotzdem sehr interessante Trekkinggebiete. Bei diesen Gebieten stehen nicht die hohen Berge im Vordergrund, sondern die vielen Dörfer mit dem bĂ€uerlichen Leben machen einen Besuch so faszinierend. Tourismus gibt es hier noch nicht und auch die vielen Lodges der nördlichen Bergregionen sucht man vergebens. Ein intensiver Kontakt mit der hier lebenden Bevölkerung ergibt sich somit zwangslĂ€ufig.
Eine wichtige SehenswĂŒrdigkeit in diesem Gebiet sind die buddhistischen Klöster von Caukhel-Dara, oberhalb von Pharping auf einem HĂŒgel gelegen. Buddhistische Mönche bestimmen hierbei das Stadtbild und mittlerweile hat sich die Gegend zu einem Zentrum des tibetischen Buddhismus entwickelt. Da sĂ€mtliche Klöster weitlĂ€ufig mit Gebetsfahnen verbunden sind, gleicht der HĂŒgel mittlerweile einem riesigen Spinnennetz.

in Pharping

Aufstieg durch Reisterassen und Banananplantagen

Unseren Trekk nach Mane-Bhanjyang und Caukhel-Dara (Rundtour) begannen wir in Pharping. Nachdem wir den Ort verlassen hatten, verlor sich der weitere Weg in den Terrassenfeldern, wo der Reis bereits erntereif stand. Da es von dieser Gegend keine befriedigenden Landkarten gab, mussten wir uns unseren Weg selber suchen und wurden des öfteren von den hier lebenden Nepalesen verblĂŒfft beobachtet.
Nachdem wir querfeldein ein paar Reisfelder durchstiegen hatten, erreichten wir Danuwargau und folgten nun einem Fahrweg. StĂ€ndig begegneten uns hierbei Frauen mit schweren ReissĂ€cken oder riesigen BĂŒndeln mit Maiskolben. Je weiter wir in die Berge kamen, umso öfter wurden wir nun angesprochen und in lustige GesprĂ€che verwickelt. Nach Mane-Bhanjyang durstiegen wir ein Tal in östliche Richtung und besuchten Dörfer sĂŒdlich von Dakshin-Kali. Auf den Feldern wurde hier bereits der Reis geerntet und wir durften den Bauern bei ihrer schweren und beeindruckenden Arbeit zuschauen.
Nach Chaimale folgten wir den Pfaden in Richtung Norden und erreichten die Klöster von Caukhel-Dara. Von prunkvollen Stupas und aus den Monasterys (Klosterschulen) klangen uns die Gebete der Puja entgegen und ein junger Nepali lud uns zu einer Besichtigungstour ein. Auf Treppen aufsteigend und vorbei an riesigen Gebetstrommeln und Buddhas trafen wir auf Höhlen, deren EingÀnge jeweils von einem Mönch bewacht wurden.
Wieder allein unterwegs, besichtigten wir weitere Dörfer wie Doldu und Pikhel. Überall auf den Feldern war hier die Reisernte im vollen Gange und wir bekamen so, tiefe Einblicke in das kĂ€rgliche und arme Leben der Nepalesen. 

Danuwargau

ReistrÀgerinnen auf dem Heimweg

Bauern bei der Reisernte in Doldu und Pikhel

“Namaste !!”

Heimweg nach Chaimale

Klöster von Caukhel- Ddara

Gebetsfahnen ĂŒber den Klöstern

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