|
Unseren Trekk nach Mane-Bhanjyang und Caukhel-Dara (Rundtour) begannen wir in Pharping. Nachdem wir den Ort verlassen hatten, verlor sich der weitere Weg in den Terrassenfeldern, wo der
Reis bereits erntereif stand. Da es von dieser Gegend keine befriedigenden Landkarten gab, mussten wir uns unseren Weg selber suchen und wurden des öfteren von den hier lebenden Nepalesen verblĂŒfft beobachtet.
Nachdem wir querfeldein ein paar Reisfelder durchstiegen hatten, erreichten wir Danuwargau und folgten nun einem Fahrweg. StĂ€ndig begegneten uns hierbei Frauen mit schweren ReissĂ€cken oder riesigen BĂŒndeln mit
Maiskolben. Je weiter wir in die Berge kamen, umso öfter wurden wir nun angesprochen und in lustige GesprÀche verwickelt. Nach Mane-Bhanjyang durstiegen wir ein Tal in östliche Richtung und besuchten Dörfer
sĂŒdlich von Dakshin-Kali. Auf den Feldern wurde hier bereits der Reis geerntet und wir durften den Bauern bei ihrer schweren und beeindruckenden Arbeit zuschauen. Nach Chaimale folgten wir den Pfaden in
Richtung Norden und erreichten die Klöster von Caukhel-Dara. Von prunkvollen Stupas und aus den Monasterys (Klosterschulen) klangen uns die Gebete der Puja entgegen und ein junger Nepali lud uns zu einer
Besichtigungstour ein. Auf Treppen aufsteigend und vorbei an riesigen Gebetstrommeln und Buddhas trafen wir auf Höhlen, deren EingÀnge jeweils von einem Mönch bewacht wurden. Wieder allein unterwegs,
besichtigten wir weitere Dörfer wie Doldu und Pikhel. Ăberall auf den Feldern war hier die Reisernte im vollen Gange und wir bekamen so, tiefe Einblicke in das kĂ€rgliche und arme Leben der Nepalesen.
|