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La Palma - GR 131

Last update: 10.07.2011

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Deutsche Zentrale für Globetrotter

Vulkanroute
Von Los Canarios bis Refugio de Pilar

Im Süden der Insel, in Los Canarios angekommen, unternahmen wir zuerst einen Abstecher zum Vulkan San Antonio. Von dessen Kraterrand, wo uns gewaltige Sturmböen trafen, hatten wir einen interessanten Blick in

dessen Kraterinneren. Dann begannen wir den mühsamen Aufstieg in die Cumbre Vieja, einen markanten Gipfelweg, welcher von weiteren Vulkankratern gesäumt ist. Die erste Etappe führte uns bis in die Nähe des Montana del Pina, wo wir im Pinienwald unser Zelt aufschlugen. Auf unserer zweiten Etappe durchwanderten wir weitere Pinienwälder, durchstiegen die Wolkendecke und erreichten auf ca. 1200 Meter Höhe die Lavalandschaft des Vulkan Martin.

Bei bestem Wetter folgten wir den vielen Vulkankratern, inmitten einer einzigartigen Landschaft und hatten zu beiden Seiten des Gipfelgrates phantastische Ausblicke auf das Meer und die unter uns liegenden Wolken. Als wir am späten Nachmittag den Vulkan de la Deseada erreichten, schlug das Wetter jedoch plötzlich um. Orkanartige Sturmböen fegten über uns hinweg, Hagel- und Regenschauer brachen auf uns herein und zwangen uns vorzeitig das Zelt aufzuschlagen. Leider blieb auf der dritten Etappe das Wetter weiterhin schlecht, so dass wir entlang des Pico Nambroque und Pico Birigoyo keine Fernsicht mehr geniessen konnten. Da sich das in den nächsten Tagen auch nicht ändern sollte, brachen wir am Refugio del Pilar unsere Bergtour ab und unternahmen letztendlich einen Abstecher zur sonnigen Westküste bei Tazarcorte.

Südspitze La Palmas

beginnender Aufstieg

Aufstieg zum Vulkankrater Santo Antonio

Übernachtung im Pinienwald

am Montana del Pina

in Los Cristianos

Montana le Semilla

Kraterlandschaft am Vulkan Martin

Blick vom Vulkangrat

Liano de las Latas

das Wetter schlägt um

verregneter Blick aus dem Zelt

Abstieg in den Wolken entlang des Pico Birigoyo

Refugio del Pilar

Übernachtung im Parque Nature de Cumbr Vieja

Ankunft in Tazarcorte

Weg zur Küste durch dichte Bananenplantagen

die letzten Meter zum Meer

in Puerto de Tazacorte

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