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Sektion Guben

La-Gomera

Last update: 16.06.2010

tibetfree02

La-Gomera ist aus unserer Sicht die schönste der kanarischen Inseln und eignet sich am besten für die Durchführung von Trekkingtouren. Gibt es doch hier auf relativ kleinem Gebiet sehr verschiedene Landschaftsformen. Die Vegetation reicht von trockener Kakteensteppe über urigen Lorbeerwald bis zu Palmenhainen und Banananplantagen.

Bis in die 80-iger Jahre war La Gomera eine unbekannte Insel und galt als Geheimtipp für Freeks und Aussteiger. Mittlerweile entwickeln sich hier ein paar Urlaubsgebiete, der Koffertourismus bleibt aber auch weiterhin noch außen vor.

Dattelpalme

Barranco Juan de Vera

Barranco Chinguanime

am Alto de Tocaluste

Bei unserer Ankunft im Hafen San Sebastians war es kurz vor Mitternacht und es regnete in Strömen. Wir hatten kein Quartier, fanden aber in der nahegelegenen Steilküste unweit des Ortes eine trockene Höhle, um erstmal zu übernachten.
Am kommenden Morgen begann unsere 6-tägige Trekkingtour quer über die ganze Insel. Wir überstiegen einen steilen Berggrad und erreichten den wilden und einsamen Strand Playa de la Guancha. Ein letztes Mal konnten wir uns im Meer erfrischen, bevor wir in die trockenen und unbewohnten Berge des Inselsüdens aufstiegen. Von nun an war Trinkwasser ein wertvolles Gut. Allmählich verlor sich der Pfad und wir suchten uns unseren Weg querfeldein, wobei wir sehr anstrengende Felswände durchkletterten.
Oben in den Bergen stießen wir auf verlassene Bergdörfer wie Seima. Die Hütten waren bereits etwas zerfallen, doch das Inventar noch vorhanden. Es war heiß und trocken und wir mussten unseren Flüssigkeitsbedarf durch den Verzehr etlicher Kaktusfeigen decken.
In der Mitte der Insel änderte sich die Vegetation und auch das Wetter. Nachdem in einer Zeltnacht ein Orkan über uns hinweggefegt war, setzte kräftiger Regen ein. Wir durchquerten eine wunderschöne Palmenlandschaft und einen der letzten Urwälder der Kanaren, den Lorbeerwald.
Auf der Westseite von La Gomera nahm die Besiedlungsdichte zu, wir besuchten einige Dörfer, wanderten entlang ehemaliger Regenwasserkanäle und erlebten eine tropische Vegetation. Im Valle Gran Rey folgten wir den Wegen durch gewaltige Bananenplantagen bis zur Küste, wo unser Trekk endete.    

oberhalb San Sebastian

Playa de la Guancha

verlassenes Bergdorf Seima

unsere Trinkwasserreserve:
Kaktussfeigen

Regen nach dem Unwetter

Degllada del Tanque

Lorbeerwald

La Motanza

Lastesel

Abstieg ins Valle Gran Rey

Bambusfeld

Papayas

Bananenplantage

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