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Im November 2009 reisten wir mit Rucksack und “auf eigene Faust” nach Kambodscha, um möglichst viel von dem Land und der Lebens- weise seiner Bewohner zu
erfahren. Ausgangspunkt unserer Tour war das vietnamesische Saigon, von wo aus wir bis Phnom Penh fuhren und unsere Rundreise begannen. Unser erste wichtiges Ziel war die Bergregion im Nordosten des Landes, wo es
die letzten unberührten Regenwälder des Landes gibt und wo noch etliche Urvölker Südostasiens zu Hause sind. Hier erlebten wir Dörfer, wo noch der Ahnenkult das tägliche Leben bestimmt, sich Medizinmänner um das
leibliche Wohl kümmern und die Leute in einfachen Bambushütten lebend, ihrer täglichen Arbeit auf den Reisfeldern nachgehen. Nach einer Bootsfahrt auf den Stromschnellen des Mekong, wo wir Süßwasserdelphine bei der
Jagd beobachteten, erreichten wir Kompong Thom. Hier erlebten wir die Einheimischen bei der Reisernte und knüpften Kontakte mit den buddhistischen Mönchen der Wat’s. In Seam Reap führte uns ein Abstecher zu den
legendären Tempelanlagen von Angkor Wat, bevor wir die Reiskammer des Landes bei Battambang erreichten. Hier gelangen uns besonders intensive Kontakte mit der Landbevölkerung und auch die fahrt mit einem
Bamboo-Train wurde zu einem speziellen Erlebnis. Entlang der Ostseite des Tonle Sap besuchten wir die schwimmenden Dörfer und unternahmen zurück in Phnom Penh eine Radtour, um die Mekonginsel Koh Deik zu erkunden.
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