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Mulde (Teil 2)

Last update: 10.07.2011

Der untere Teil der Mulde von Eilenburg bis zu ihrer Mündung in die Elbe (bei Dessau) ist gekennzeichnet durch interessante Landschaften wie die Dübener Heide. Hier hat die Mulde ihre schönsten Flußabschnitte und mäandert bis Hohenpriesnitz durch eine schöne Auenlandschaft. Weniger schön ist dei Überquerung des Bitterfelder Stausees und an dessen Ende wartet ein Auslaßbauwerk mit äußerst ungünstigen Umtragemöglichkeiten. War die Mulde zu DDR-Zeiten noch eine stark verschmutzte Kloake, hat sich die Wasserqualität mittlerweie stark gebessert. Besonders die Betriebsstillegungen in Eilenburg, Bitterfeld und Wolfen haben daran ihren Anteil.

Den zweiten Teil unserer Muldenbefahrung begann wir oberhalb der Eilenburger Eisenbahnbrücke. Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten begann die Dübener Heide und die nun sehr sehenswerte Landschaft übertraf hierbei unseren Erwartungen. Bei Puoch, bekannt durch den einzigsten Hersteller ostdeutscher Faltboote, erreichten wir

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den Bitterfelder Stausee. Zügig überquerten wir den weniger interessanten Abschnitt und quälten uns mit unseren Booten über die Betonverbauungen des Stauwehres. Es folgte ein weiterer landschaftlich reizvoller Flußabschnitt, dem wir bis Jessnitz folgten. Beim Kanu-Club in Jessnitz landeten wir an und holten unser Auto nach, um die Tour hier zu beenden.

auf den Muldewiesen vor Eilenburg

nach der verblockten Stelle unter der Eilenburger Eisenbahnbrücke

Streckeninformation:
96,8   km - Eilenburg
91,8   km - Zusammenfluß mit Mühlgraben
77,3   km - Gruna
62,5   km - Bad Düben
45,8   km - Brücke, dahinter Einlassbauwerk zum
           Bitterfelder Stausee
39,8   km - Ende des Stausees, Auslaufwerk
           Muldenstein
39,1   km - Eisenbahnbrücke
36,0   km - Wehr, rechts oder links schwierig zu
           umtragen
33,7   km - Roßdorf
33,0   km - Kanuclub Jessnitz

Schwall unter Eilenburger Straßenbrücke

kurz vor Bad Düben

Übernachtung am Muldeufer

Anlandung auf einer Sandbank

naturbelassene Landschaft

Bitterfelder Stausee

Beginn der Dübener Heidelandschaft

steile Sandwände

Auslaßbauwerk

Schutz vor einem Gewitter

Gegenwind vor Pouch

der schönste Muldenabschnitt

komplizierte Umtragung des Muldensteiner Wehres

hinter Rossdorf

Ankunft in Jessnitz

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