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Sektion Guben

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Elbe (Teil 2)

Last update: 10.07.2011

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Deutsche Zentrale für Globetrotter

Nachdem die Elbe die Sächsische Schweiz und das Elbtal von Meißen verlassen hat, ist sie bis zu ihrer Mündung ein reiner Flachlandfluss. Die Elbe hat auch hier ihre landschaftlichen und kulturellen Reize und ist aufgrund ihrer nicht vorhandenen Hindernisse ein idealer Wanderfluss. Die Fließgeschwindigkeit beträgt auf der gesamtenStrecke ca. 5 km/h und ermöglicht somit ein gutes Vorankommen.

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von Meißen nach Wittenberg

Streckeninformation:
081,8 km - Zentrum Meißen
089,8 km - Fähre Nieder-Muschütz
094,6 km - Nieder-Lommatsch, Fähre
097,8 km - Schiffsanleger Merschwitz
102,0 km - Nünchritz
103,8 km - Floßkanal nach Hoyerswerda
108,4 km - Riesa, zwei Brücken
115,0 km - Seilfähre Strehla
119,5 km - Kreinitz
121,0 km - preuß./sächs. Kilometerdifferenz (+1 km)
122,0 km - Lößnig
127,1 km - links Mühlberg
127,8 km - Mündung der Dahle
127,9 km - Seilfähre Köttlitz
135,0 km - rechts Strehla
140,5 km - Seilfähre Belgern
154,1 km - Hafen Torgau
154,4 km - Brücke Torgau/ Schloß Hartenfels
155,5 km - Eisenbahnbrücke
169,5 km - Prettin
172,5 km - Seilfähre Dommitzsch-Prettin
177,0 km - Selfähre Wörblitz
184,8 km - Seilfähre Pretzsch
198,5 km - Münding Schwarze Elster
200,3 km - Seilfähre Elster
205,1 km - Seilfähre Gallin
212,3 km - Kanuverein Wittenberg

Da schlechtes Wetter und stark anhaltende Winde uns zwangen, eine geplante Paddeltour auf der Ostsee abzubrechen, nutzten wir die nun zur Verfügung stehenden freien Tage, um die Elbe auf einer weiteren Etappe abzupaddeln. So begannen wir in Meißen, wo wir unsere erste Elbetour beendet hatten und setzten unterhalb der imposanten Albrechtsburg ein. Mit flotter Strömung ging es gleich voran und ziemlich schnell zogen an uns die letzten Meissener Weinberge vorüber. Dann wurde die Landschaft flacher und mit durchschnittlichen 10 km/h näherten wir uns der Stadt Riesa. Vom Wasser her nicht gerade ansehnlich, versperrten uns Industriegebäude den Blick auf die Stadt, doch nach dem passieren der beiden Elbbrücken waren wir wieder in stiller Natur. Bei Strehla begeneten wir der ersten Gierfähre, einen Fährtyp, den wir nun öfter sehen sollten. Wenige Kilometer vor Torgau beendeten wir dann den ersten Paddeltag und noch während wir die Boote aus dem Wasser zogen, mussten wir feststellen, dass der Wasserstand der Elbe spürbar anstieg. Sicher auf einer Anhöhe bauten wir anschließend unser Zelt auf und erfuhren im Radio, dass in Dresden bereits Hochwasseralarm ausgerufen wurde und die Elbe am heutigen Tag um fast 2 Meter angestiegen war. Am nächsten Tag sollte der Pegel mit der gleichen Geschwindigkeit weiter ansteigen und so mussten wir, als wir Torgau erreichten, unsere Tour kurz unterbrechen, um unser Auto in Meißen vor den heran nahenden Fluten zu retten. Dann ging es weiter in Richtung Norden durch eine sehr ruhige Landschaft, wobei nur das Glucksen der immer größer werdenden Strudel die Stille unterbrach. Nur wenig später waren sämtliche Buhnen an den Ufern verschwunden und die turbulenten Hochwasserströmungen erforderten ab jetzt unsere volle Aufmerksamkeit.

Doch das Hochwasser blieb nicht das einzige Problem. In immer kürzer werdenden Abständen zogen kräftige Gewitterfronten über uns hinweg und vereinten sich schließlich zu einem andauernden Regen. Der Wind zog ebenfalls kräftig auf und Winböen der Stärke 6 (natürlich aus der Gegenrichtung) erzeugten kräftiges Kabbelwasser. Dies veranslasste uns letztendlich, nach 3 Tagen die Elbetour abzubrechen, in der Hoffnung später ab Wittenberg, noch einmal bei besseren Wetter die Elbe weiter zu bepaddeln.

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Start in Meissen

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Elbauen bei Nüchritz

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in flotter Strömung

 

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schweres Gewitter

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wieder Unwetter

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Wind frischt auf

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jetzt wird’s eng !

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mit Blick über die Deiche

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Meissener Dom

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Zentrum von Riesa

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Fähre von Mühlberg

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an der alten Elbe

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Ankunft in Torgau

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Personenschifffahrt

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Übernachtung in Klöden

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an der Elstermündung

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bei Zehren

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bei Strehla

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bei Gegenwind

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Felswand bei Diesbar

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Unwetter zieht auf

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Fähre bei Belgern

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romantischer Schlafplatz

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Schloss Hartenfels

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starkes Kabbelwasser

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örtlicher Platzregen

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Schutzsuche am Ufer

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Abendstimmung

das Hochwasser steigt weiter

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in Elster

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überschwemmte Elbauen

Einsetzstelle Meissen

N 51° 09’ 34,1’’ - O 13° 28’ 44,7’’

Übernachtung bei Torgau

N 51° 30’ 30,4’’ - O 13° 05’ 42,7’’

Übernachtung Klöden

N 51° 45’ 24,1’’ - O 12° 49’ 14,7’’

Ende in Wittenberg

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