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Brda

Last update: 10.07.2011

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Deutsche Zentrale für Globetrotter

Von Nowa-Brda bis Janowo

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Die Brda durchfliesst das nordwestliche Polen und mündet nach 238 km bei Bydgoszcz in die Wisla (Weichsel). Der Fluss führt durch die Wälder und Seen der Tucheler-Heide (Bory Tucholskie) und

Polen

gehört mit zu den schönsten Wasserstrassen Polens. Im Oberlauf mäandriert die Brda durch eine vielfältige naturbelassene Landschaft von Wiesen und Heiden und so muss auf dieser Strecke das Boot oft durch oder über Bäume gezogen werden. Schuld daran

sind durch Biber oder dem Wetter gefällte Bäume, die nur selten beseitigt werden. Das heisst, hier ist Vorsicht geboten, da Strömung und Hindernisse gelegentlich für ungewollte Kenterungen sorgen. Im Mittellauf durchfliesst die Brda dagegen zahlreiche Seen, deren Ufer durch die Wälder der Tucheler Heide umgeben sind. Später im Unterlauf nehmen Strömung und Hindernisse ab und die Bepaddelbarkeit wird immer einfacher und unspektakulärer.  

Für die Mitglieder unserer Alpenvereinssektion organisierten wir eine Wochentour auf der Brda von Nowa-Brda bis Janowo, wobei von einem Boostverleiher aus Przechlewo auch unsere Nichtbesitzer von Booten entsprechend versorgt wurden. Unsere geplante Paddelstrecke betrug somit 182 km und am Sonnabend vor Pfingsten erreichten allmählich alle Teilnehmer den vereinbarten Treffpunkt.
Am Pfingstsonntag (2008) war es dann endlich soweit, mit geplanten Tagesetappen von ca. 30 Kilometern und einer fest vereinbarten Weckzeit (täglich 6:00 Uhr) starteten wir mit 13 Personen und 8 Booten. Noch wussten wir hierbei nicht, dass nur 2/3 den Endpunkt erreichen würden.

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Auf der ersten Etappe von Nowa-Brda bis Przechlewo zeigte sich die Brda recht schmal, mit akzeptabler Strömung, aber mit vielen Baumhindernissen. Hier war Wachsamkeit gefragt, um nicht in den vielen Hindernissen hängen zu bleiben. An den nächsten Tagen wurde der Fluss leichter befahrbar und so waren diesmal das Outdoorerlebnis die sog. “Eisheiligen”, welche für überraschende Nachtfröste sorgten und einmal sogar Zelte und Boote mit einer festen Reifschicht überzogen. Nach dem Biwakplatz von Brda nahmen die Baumhindernisse wieder zu und diesmal gab es in unserer Gruppe zwei Kenterungen mit dazugehörigen Bergungsaktionen. Dies sorgte für eine verminderte Gruppenstärke auf den nächsten Tagesetappen. Die darauf folgende “Grüne Hölle” mit markierten Schwierigkeiten bereitete uns aufgrund der kräftigen Strömung nur ein schnelleres Vorankommen und dann lagen vor uns etliche aneinander folgende Seenketten. Mühsehlige Umtragungen an Kraftwerken und Staudämmen wurden in Teamarbeit bewältigt oder von Einheimischen Bauern unterstützt.  

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Jezioro Koronowski

Tucholski Krajobrazowy

Bilder der Tour

Etappeninformationen

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polnische Küche

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