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das Wasser verdunstet. Im Umfeld befinden sich Vleis, wo der Sand das vordringende Wasser bereits blockiert (Dead-Vleis). Dank des Seenebels von der Westküste, hat sich hier auch eine
angepasste Flora und Fauna entwickelt. So scheint die Landschaft tot und abweisend, ist jedoch voller Leben. Ein weiteres Phänomen sind die wandernden Sanddünen, welche hier Höhen bis 350 Meter erreichen. Ständig
nach Norden wandernd, bildet für sie der Kuiseb eine natürliche Grenze. Der Sand wird von Winden in den gewaltigen Canyon des Kuiseb-Rivers geweht und in jährlichen Abständen, wenn der Fluß mal Wasser führt, zurück
ins Meer gespült. Nachdem wir die ersten Dünen nördlich von Walwis-Bay entdeckt hatten, entschlossen wir uns, von Sessriem aus in das Innere der Dünen-Wüste vorzudringen. Auf einer nächtlichen Fahrt entlang des
Tsauchab-Flußbettes, durch Treibsand und kaum zu erkennenden Pisten, erreichten wir die großen Dünen des Sossusvlei. Nach der anstrengenden Besteigung einer der höchsten Dünen, wurden wir mit einem äußerst
beeindruckenden Farbenspiel der aufgehenden Sonne belohnt. Weitere Abstecher zum Dead-Vlei und dem Sessriem-Canyon gehörten mit zu unserer Tour.
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