Home
Klettern
Höhlen
Kanu
Trekking
Radtouren
4x4-Touren
Wintertouren
Gästebuch
Links
Sonstiges
Impressum

Sektion Guben

tibetfree02
Botswana

Last update: 10.07.2011

dzg_logo02

Deutsche Zentrale für Globetrotter

Vom Okavangodelta zur Kalahari

flaggbw03

Juli/August 2009

botswana_karte02

Im Juli 2009 bereisten wir zu sechst dieses Land auf eigene Faust und selbst organisiert und erlebten dabei eine einzig artige Tier- und Pflanzen- welt. Aber auch die Kontakte mit den einheimischen Bevölkerungs gruppen sorgten für unvergessliche Erlebnisse. Nachdem wir in Wind- hoek/ Namibia unsere bestellten Jeeps mit kompletter Expeditions- ausrüstung bekommen hatten, durch- fuhren wir den Norden des Landes bis zur angolanischen Grenze, durch- querten einen Teil des Caprivi-Zipfels und passierten dann nord- westlich des Okawango-Deltas die

Botswana

elefant02

Caprivi-Strip

elefant02

Tsodilo-Hills

elefant02

Okavangodelta

elefant02

Moremi

elefant02

Savuti - Chobe

elefant02

Victoria-Falls

elefant02

Makgadikgadi-Pan

elefant02

Kalahari

elefant02

Ghanzi/ San

botswanische Grenze. Erstes Ziel unserer Reise waren die Tsodilo-Hills (in der Savanne befindliche Felsformationen), wo Buschleute jahrhundertealte Felszeichnungen hinterlassen haben und wir auf den dortigen Pisten die Geländetauglichkeit unserer Autos testen konnten. Dann ging es in die Nationalparks des Okawango-Deltas (Moremi/ Savuti) auf Tiersafari und mit der Genehmigung für

botswana1516x02

mehrere Wildnisübernachtungen begann ein sehr abenteuerlicher Abschnitt unserer Tour. Ständig hatten wir hier Tiere wie Zebras, Giraffen und Antilopen um uns, aus den Wasserlöchern schnaubten uns Nilpferde an und wenn Elefanten plötzlich direkt vor unseren Autos auftauchten, war besondere Vorsicht angebracht. Raubtiere wie Löwen und Hyänen bekamen wir dagegen nur nachts zu hören und sahen am nächsten Morgen die Fussspuren vor unseren Zelten. Die grösste Herausforderung waren für uns hierbei jedoch Flussdurchfahrten mit den Jeeps und extreme Tiefsandpisten.

botswana004702 botswana008202 botswana034402 botswana070302

Vom Okavango-Delta aus durchquerten wir anschliessend den Chobe-NP, überquerten mit einer Autofähre den Sambesi, um nach Sambia zu gelangen und unternahmen nun einen Abstecher zu den legendären Victoria-Fällen. Hier stürzen die Wassermassen des Sambesi auf einer Breite von 1,7 km über eine 100 m tiefe Felswand, wobei sich dabei bis zu 10000 m³/s in eine Schluchtergießen. Der dabei bis zu 300 m aufsteigende Sprühnebel ist schon aus einer Entfernung von 30 km zu sehen. Wieder zurück in Botswana steuerten wir nun die Salzpfannen der Makgadigkadi-Pans an und durchquerten in nur zwei Tagen diese gewaltige Salzwüste. Die landschaftlichen Kontraste können hierbei kaum größer sein und so fühlten wir uns in dieser unwirklich erscheinenden Landschaft fast wie auf einem anderen Planeten. Während weißer Salznebel vom Wind umher geweht wurde, entdeckten wir gewaltige Baobab-Bäume und dichte Akaziensträucher mit zentimeterlangen Dornen kratzten am Lack unserer Autos.

botswana0145x02

Der letzte große Höhepunkt war die komplette Durchquerung der Zentralkalahari (CKGR). Hier wurde die Geländetauglichkeit unserer Jeeps noch einmal richtig gefordert und besonders lautes nächtliches Löwengebrüll, sowie der Besuch von anderen Tieren an unserem Camp sorgten für intensive und unvergessliche Momente. Südlich der Kalahari trafen wir auch auf die hier ansässigen Buschleute (San), welche uns gern und auch sehr eindrucksvoll ihre Überlebensstrategien in der Halbwüste zeigten. So wurde uns vorgeführt, wie mit einfachen Mitteln Feuer gemacht wird und mit Fallen und Bogen Tiere gejagt werden. 

Besonders die Frauen verstanden es dagegen, Wurzeln und Pilze aus dem Boden zu graben, um daraus Säfte zu pressen oder schmackhafte Nahrungsmittel herzustellen. Weitere Kontakte mit Einheimischen ergaben sich beim Besuch umliegender Dörfer oder indem wir einige von ihnen per Anhalter mit unseren Autos mitnahmen.
Wie auch alle anderen bisherigen Reisen, ging auch diese zu schnell vorbei und so erreichten wir nach drei Wochen und ca. 5200 Kilometern wieder unseren Ausgangspunkt in Windhoek, von wo aus wir den Heimflug mit vielen Bildern, etlichen Handwerkserzeugnissen und unvergess- lichen Erinnerungen antraten. 

botswana083802
[Home] [Klettern] [Höhlen] [Kanu] [Trekking] [Radtouren] [4x4-Touren] [Wintertouren] [Gästebuch] [Links] [Sonstiges] [Impressum]