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kargen Bedingungen der Trockensavanne angepasst. Nachdem sie anfangs von Bantu-Völkern in immer feind- lichere Regionen verdrängt wurden, setzten während der Kolonialzeit die Europäer den
San besonders heftig zu. Hierbei wurden sie als Buschleute bezeichnet und zum Teil wie Tiere gejagt. Noch immer gibt es Gruppen der San, die eine nomadische Lebensweise bevorzugen. Auf stundenlangen Märschen
sammeln sie Früchte und kennen mehr als 100 verwendbare Pflanzenarten. Wild wird mit Giftpfeilen gejagt und tagelang verfolgt, bis die tödliche Wirkung eintritt. Diese unauffällige Jagdmethode vertreibt die Tiere
nicht von ihren Weideflächen und es werden niemals unnötig Tiere getötet. Während unserer Botswana-Reise hatten wir die Möglichkeit, mit einer Gruppe der San durch die Kalahari zu ziehen, wobei uns diese
eindrucksvoll ihre Überlebensfähigkeiten demonstrierten. Frauen sammelten schmack- hafte Erdpilze, welche am Lagerfeuer sofort zubereitet wurden oder Wurzeln, die ausgepresst für Erfrischung sorgten. Die Männer
dagegen zeigten uns ihre Jagdmethoden und erklärten uns das Stellen von Fallen, sowie das Auslegen von Schlingen. Zusammen mit den San unterwegs, erlebten wir so die Kalahari aus einer ganz anderen Sichtweise.
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